1873 Harzbahn

1873 Harzbahn

Autoren

Klaus Kiermeier

Veröffentlichung

2013

Gebiet

Harz

Privatgesellschaften

keine

Kleine Gesellschaften

15

Aktiengesellschaften

13

Spielplangröße

52 Felder (63 total)

Fernverbindungen

keine

Bank

50.000 Mark

Gleisplättchen

gelb, grün, braun, grau

Kurstabelle

1-dimensional

Auch bei den Eisenbahnen ist einiges anders. Um eine Eisenbahngesellschaft zu gründen muss zunächst einmal die entsprechende Konzession erworben werden. Diese kommen nach und nach ins Spiel. Wie bei anderen 18xx-Spiele geht eine Eisenbahngesellschaft erst nach dem Kauf einer bestimmten Anzahl von Aktien in Betrieb. Aber dann kommt schon wieder etwas Neues! Die Eisenbahngesellschaft baut sofort ihre gesamte Konzessionsstrecke in ihrem ersten Zug in der Betriebsrunde. Dies kann zwischen 1 und 5 Hexfelder sein. Das ist allerdings leichter gesagt als getan, denn Bauen kostet im Harz! Der Käufer der Konzession muss bei der Gründung sich gut überlegen, wie hoch er den Startkurs der Eisenbahngesellschaft ansetzt, damit nach Abzug der Baukosten noch genügend Betriebskapital für Loks und Bahnhöfe übrigbleibt. Danach kommt beim Betrieb der Loks die nächste Überraschung. Der Loktyp definiert nicht die Reichweite einer Lok sondern die Anzahl der möglichen Routen! Eine Lok vom Typ 3 kann also drei Routen befahren. Allerdings ist die Länge jeder Route durch die vorhandenen Strecken begrenzt. Wie bei anderen 18xx-Spielen dürfen durch fremde Bahnhofsmarker blockierte Hexfelder nicht durchfahren werden und die verschiedenen Routen dürfen nicht dasselbe Gleisteil benutzen. Trotzdem werden in den Betriebsrunden hohe Einnahmen erzielt. Das ist aber auch nötig, denn Bauen kostet und die höherwertigen Loks gehen ganz schön ins Geld.

 

Die Interaktion zwischen Industriebetrieben und Eisenbahngesellschaften besteht einmal im Gleisanschluss zum anderen in den Einnahmen welche die aktiven Industriebetriebe den Routen der Eisenbahngesellschaft besche-ren. Zwar können die Maschinen der Industriebetriebe nicht zwischen den Gesellschaften gehandelt werden, dafür ist es jedoch möglich durch Handel mit den Werkloks Geld zwischen Industriebetrieben und Eisenbahngesellschaften zu verschieben.

 

Aufgrund der vielen neuen Spielelemente gibt es neben der Spielregel noch ein Spielerhandbuch. Die enthält neben dem Beispiel einer Spieleröffnung auch Tipps für verschieden Spielstrategien.

 

1873 Harzbahn ist ein einzigartiges Spiel und sollte daher in keiner 18xx-Sammlung fehlen.

 

 

 

1873-Harzbahn ist anders als die üblichen 18xx-Spiele. Neben den Eisenbahnen des Harzes spielen hier auch die dort angesiedelten Industriebetriebe eine wichtige Rolle. Zu Beginn des Spiels werden die insgesamt 15 Industriebetriebe, die im Spiel vertreten sind, von den Spielern ersteigert. Die Industriebetriebe agieren ähnlich den kleinen Gesellschaften in anderen 18xx-Spielen. Sie starten mit einer Basisausstattung, hier allgemein Ma-schine genannt, die sie im Laufe des Spiels ständig zu verbessern suchen. Die Einnahmen aus ihrer Produktion sind nämlich abhängig vom Typ der Maschine die sie besitzen. Auch der Anschluss ihres Standortes an das Eisen-bahnnetz ist ein wesentlicher Faktor für die Entwicklung der Industriebetriebe. Daher sind sie in geringem Um-fang in der Lage auch Gleisstrecken zu bauen. Irgendwann aber zwingt die Besitzer der technische Fortschritt einen Industriebetrieb entweder in eine Aktiengesellschaft umzuwandeln, den Betrieb mit einer Industrie-AG zu fusionieren und wenn beides nicht möglich oder sinnvoll ist den Industriebetrieb einfach zu schließen.

 

Mamuntisunio, el photonius - Jalium calaniluitus